Wegen Asylheim: Belgien ließ 60 Mio. Masken verbrennen

Das tut weh! Im Corona-geplagten Belgien, wo man neuerdings die Bürger aufruft, ihre Masken an Krankenhäuser zu spenden, platzte jetzt eine mediale Bombe…

Denn die frühere sozialistische Regierung veranlasste offenbar die Verbrennung von 60 Mio Masken, um Platz für Asylunterkünfte zu schaffen. Die letzten Masken wurden 2018 ins Feuer geworfen, ein Jahr bevor das Virus in Wuhan ausbrach.

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Bürger sollen jetzt ihre Masken spenden

Politiker und der belgische Chef-Virologe und Regierungsberater, Marc van Ranst, rufen nun wiederholt die Bürger auf, ihre vorsorglich in Apotheken gekauften Masken den Krankenhäusern zu spenden. Die Krankenschwestern und Ärzte benötigen diese dringend. Belgien hat 5 Mio Schutzmasken geordert, die am Sonntag erwartet wurden, aber nicht eintrafen. Man vermutet Betrug.

300.000 Stück werden dieser Tage erwartet. In Belgien gibt es Stand Montag 19.691 Corona-Infizierte und 1447 damit zusammenhängende Todesfälle, Tendenz steigend. Das Land hat 11,4 Mio Einwohner.

Masken lagerten in Kaserne

Bezüglich der Masken-Verbrennung beruft sich die Medienplattform dreuz.info auf Berichte in fünf Medien: Het Nieuwsbald, La Meuse, La Capitale, Sudinfo und La Nouvelle Gazette. Diese beziehen sich angeblich auf Aussagen des Roten Kreuzes gegenüber Medien. Die, in strategischer Vorsorge, angeschafften 60 Mio Masken lagerten auf 1.200 Palletten in der Kaserne von Belgrade (Namur) und wurden von der Armee bewacht. Damit wäre man zu Beginn der Corona-Krise – zumindest beim medizinischen Personal – über die Runden gekommen.

Sozialistische Verbrennungs-Order

Weil nach dem Migrantenansturm von 2015 Platz für Asylwerber benötigt wurde, ordnete die damalige sozialistische Regierung die Masken- Entsorgung an. Die Medien stellten aber auch klar: man wolle hier nicht die Corona-Krise gegen Asylwerber ausspielen. Denn diese haben weder die Masken verbrannt, noch tragen sie Schuld an der Pandemie. Die Verantwortung liege allein bei den damals zuständigen Ministern und dem Sozialisten-Premier Charles Michel. Er war von 2014 – 2019 Regierungschef. Heute ist Michel übrigens Präsident des Europäischen Rates, dem höchsten EU-Gremium.

Dreuz.info geht davon aus, dass die Berichte in dieser Sache stimmen. Jedes einzelne Pflegepersonal, das sich mit dem Virus ansteckte, weil es nicht einmal mit dem geringsten Standard – einer Maske ausgestattet war – habe deshalb das Recht, die beteiligten Minister und den Staat dafür zur Verantwortung zu ziehen, heißt es in dem Kommentar.

Premier holt sich Corona- Sondervollmachten

Die Corona-Krise in Belgien spitzt sich mittlerweile zu. Regierungschefin Sophie Wilmès hat sich deshalb – wie viele andere EU-Staaten auch –  6 Monate dauernde Sonderbefugnisse geholt. Sie braucht für künftige Erlässe dazu nicht mehr das Parlament.

Die Minderheitsregierung von Wilmès wurde übrigens endlich am Montag – nach 15 Monaten Übergangsregierung – vom Belgischen König angelobt. Regierungschefin Wilmès gehört der liberalen Partei „Reformbewegung“ (Mouvement Réformateur) an.

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