Fußnoten zum Freitag

Ein Artikel von FRAGOLIN

Im Wiener Stephansdom und im Salzburger Dom wurde das Weihwasserbecken trockengelegt, um „Corona-sicher“ zu sein.
Das Zeug soll nun gegen Hexen und Dämonen helfen, gegen Werwölfe und Vampire, sogar gegen den Leibhaftigen selbst – und gegen die kleinen knubbeligen China-Kügelchen wirkt es nicht?
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Bei „Fridays for Future“ hängt der Haussegen schief. Die ganzen eingesammelten Taschengeld-Spenden will nun ein anderer Verein einsacken, nämlich „Plant-for-the-Planet“, der ja auch Greta erschaffen hat. Aber das Beste ist dieser Satz in der „Welt“:
Den Vertrag geschlossen hat für FFF der Student und Klimaaktivist Louis Motaal, der seit Jahren auch für Plant-for-the-Planet aktiv ist.“
Hahaha, den Vertrag, dass die ganze Kohle an „PftP“ geht, hat „für FFF“ (die nicht mal ein juristischer Verein, also vollkommen rechtlos sind) jemand von „PftP“ geschlossen. Nicht mal die investigativen Faktencheck-Journalisten der „Welt“ scheinen da irgend einen kleinen Interessenskonflikt zu erahnen.
Nur mal so zum Nachdenken: Man stelle sich vor, ein kleiner AfD-Aktiver hätte „für eine Bürgerbewegung“ einen Vertrag mit der AfD, also sich selbst, abgeschlossen, dass deren Spendeneinnahmen an seine Partei gehen. Holla, da wäre was los! Aber hier? Wird kommentarlos hingenommen.
Sind die eigentlich abgestumpft, verblödet oder gekauft – und waren die schon immer so?
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Ein Gerichthat geurteilt (und diesmal wirklich, und nicht wie bei Höcke oder Künast), dass man Sawsan Chebli im politischen Diskurs als „Quotenmigrantin der SPD“ und „islamische Sprechpuppe“ bezeichnen darf. Prompt tobt die exotische Maid, dass dies ein schwarzer Tag wäre für alle, die gegen Hass und Hetze eintreten.
Nun, dann ist es für sie selbst ja eher ein leichter Tag, denn abgesehen von den eigenen Entgleisungen hat sie gegen die massive Hetze und den speicheltriefenden Hass ihrer eigenen Parteikollegen ebenso wie Gewalt- und Mordaufrufen der Antifa gegenüber bisher immer zärtliche Nachsicht geübt.
Was sie ob der nicht gerade allzu üppig dahinfunzelnden Beleuchtung in ihrem mentalen Arbeitskämmerchen nicht begreift, ist, dass dieses Urteil ein Geschenk an die massiv hetzenden eigenen Parteigänger bis tief in den linken Rand hinein ist. Denn würde das Gericht bereits bei solchen milden Unhöflichkeiten die volle Härte des Gesetzes auspacken, müsste ihre halbe Partei ab morgen damit rechnen, dauerhaft vor dem Kadi zu sitzen und empfindlich abgestraft zu werden. Und Leute wie Höcke kämen mit dem Unterschreiben vorbereiteter Klagschriften, in die man nur noch den konkreten Namen des Genossen eintragen muss, nicht mehr nach.
Das empörte Plappertäschchen mit der Kernkompetenz Twittern sollte lieber still sein und sich freuen. Es hätte auch damit enden können, dass sie selbst ob ihrer grenzwertigen Tweets bald als Angeklagte vor dem Kadi sitzt. So muss sie keine Angst haben und kann fröhlich weiter den mangelnden Inhalt ihres Oberstübchen ins Netz tapezieren.
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Und da haben wir auch gleich ein praktisches Beispiel:
Schon manches mal frug ich mich, woher einige linksextreme Propagandisten wie mein Freund „Franzl“ vom Penseur-Blog dieses wahnhafte Verlangen haben, permanent anderen Menschen mit anderen politischen Ansichten falsche Zitate in den Mund zu legen. Es ist einfach eine normale Methode in diesen Kreisen. Denn man kann komplett realitätsentkoppelt den eigenen Hass dadurch begründen, dass sein Gegenüber etwas gesagt habe, was man sich selbst gerade ausgedacht hat.
Der weit am linken Rand klebende Theater-Regisseur Falk Richter (Franzl, bist du‘s?) hat der Publizistin Gabriele Kuby auf offener Bühne falsche Zitate in den Mund gelegt, um sie als Nazi zu verunglimpfen. Dies wurde ihm gerichtlich untersagt. Die faktencheckenden Qualitätsjournalisten der ebenso linken Propagandatrompete „Deutschlandradio“ jubelten über das Theaterstück und bezeugten die Zitate als wahr – was ihnen jetzt eine Entschädigungszahlung von (mageren) 5.000 Euro an Kuby einbrachte.
Ja. liebe linksradikale Hetzer, auch wenn die rote Quoten-Sprechpuppe in Berlin euch geflissentlich übersieht, gibt es (noch?) Grenzen dessen, was ihr an Hass und Lüge über andere gießen könnt.
Aber euer Hass wird ja auch nicht über das Netz verbreitet, sondern gebührenfinanzierte Massenmedien…
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Zum Abschluss der Wetterbericht:
Ein Sturmtief namens „Bianca“ sucht uns heim.
Warum aber werden Stürme nach Frauennamen benannt? Nun, das hat seine Tradition in den schweren Wirbelstürmen, denn die sind wie Frauen:
Wenn sie kommen, sind sie feucht, wild und blasen atemberaubend.
Wenn sie gehen, sind Haus und Auto weg.

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