Österreich will mit der Kindergeld-Indexierung neue Fairness schaffen

Nachdem der Nationalrat in Wien die Anpassung der Familienbeihilfe für im Ausland lebende Kinder beschlossen hat, steht Österreich ein Vertragsverletzungsverfahren der Europäischen Union ins Haus. Ein Interessenskonflikt mit langer Ansage – und ein Kampf um den Begriff sozialer Fairness.

Eine Reportage von Rene Rabeder

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4,7 Milliarden Euro Familienbeihilfe

Mit einem Anteil von 45 Prozent der gesamten familienbezogenen Ausgaben ist die Familienbeihilfe das zentrale Instrument der Familienpolitik in Österreich. 2016 wurden rund 4,77 Milliarden Euro an Familienbeihilfe plus Kinderabsetzbetrag für zwei Millionen Kinder ausbezahlt.

131.000 Kinder im Ausland

Das entspricht einem Anteil von sechs Prozent der Gesamtausgaben des Bundes. Beinahe verhundertfacht hat sich in den letzten 15 Jahren dabei die Zahl der im Ausland lebenden Kinder, für die die Republik Österreich diese Familienbeihilfe bezahlt.

Wurden im Jahre 2002 noch für rund 1.500 im Ausland lebende Kinder Familienbeihilfe bezogen, waren es 2016 schon 131.000, wie der Rechnungshof dieses Jahr in seinem Bericht auflistete. Ganze 200 Millionen Euro gingen an diese 131.000 Kinder.

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herwig mahr fpö

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