WK-Wahl: Schluss mit der Klassenkampf-Rhetorik am 4. – 5. März

Für Michael Fürtbauer (47) ist es gerade jetzt notwendig, dass die „Kammer nicht zum verlängerten Arm der Regierung verkommt“, sondern eine reine Interessenvertretung umsetzt. Warum eines seiner größten Ziele ist, „mehr Freiheit in die Kammer zu bringen“, erklärt der Listenerste der Freiheitlichen Wirtschaft im „Wochenblick“-Gespräch.

Ein Interview geführt von Julian Utz

Werbung



„Wochenblick“: Herr Fürtbauer, Sie sind seit 25 Jahren Gastwirt und wurden 2019 zum geschäftsführenden Landesobmann der Freiheitlichen Wirtschaft in OÖ gewählt. Was sind Ihre Ziele für die Wirtschaftskammerwahl im März?

Fürtbauer: Unser Ziel für Oberösterreich sind 15 Prozent. Dieses Ergebnis wollen wir wieder erreichen, sogar toppen, damit die Vormachtstellung des Wirtschaftsbundes in der Kammer nicht noch mehr gestärkt wird. Es ist wichtig, dass wir einen Gegenpol zur Bundesregierung bilden und die Wirtschaftskammer nicht nur als verlängerter Arm der ÖVP dient. Unser Wahlslogan lautet: Die neue Freiheit. Das beinhaltet drei Dinge, die wir für unsere Wirtschaft in der Kammer erreichen wollen. Die Freiheit, Chancen zu haben, wenn man selbstständig wird – daher mit minimalem bürokratischen Aufwand ein Unternehmen gründen, erhalten und führen zu können. Wenig Bevormundung von Seiten der Regierung und die Modernisierung der Kammer.

Mit welchen Argumenten motivieren Sie heimische Unternehmer, gerade bei Ihnen ein Kreuzerl am Stimmzettel zu machen?

Ich will faire Bedingungen für kleine und mittlere Unternehmer. Multinationale Digitalkonzerne zahlen weniger Steuern als jeder heimische Betrieb, bürokratische Auflagen machen das Unternehmerleben schwer oder die Abgabenbelastung des Faktors Arbeit ist in Österreich enorm. Zu fairen Bedingungen gehört fairer Wettbewerb, unternehmerische Freiheit mit wenig bürokratischen Auflagen und eine gerechte Besteuerung. Ich will Fairness und Freiheit für Unternehmer.

Der „überbordende Bürokratismus“ ließ Sie als Unternehmensvertreter aktiv werden. Doch was soll der Staat Ihrer Meinung nach regeln?

+++

Lesen Sie das vollständige Interview in der neu gestalteten „Wochenblick“-Ausgabe mit Themen für ganz Österreich. Jetzt hier GRATIS und UNVERBINDLICH bestellen! Als Mitglied des exklusiven „Wochenblick“-Clubs genießen Sie übrigens ganz besondere Vorteile.

+++

The post WK-Wahl: Schluss mit der Klassenkampf-Rhetorik am 4. – 5. März appeared first on Wochenblick.

• Weiterlesen •