Der demokratische Kandidat und seine politisch unkorrekten Aussagen

Michael Bloomberg: 95 Prozent aller Mörder und Opfer sind Minderheiten

Michael Bloomberg will erst bei den Vorwahlen in den bevölkerungsreichen Bundesstaaten einsteigen, aber dennoch sorgt der demokratische Präsidentschaftsbewerber bereits jetzt für Schlagzeilen. Dabei geht es um Aussagen, die der Multimilliardär 2015 bei einem Auftritt in der Denkfabrik Aspen Institute getätigt hat. Bloomberg sagte, 95 Prozent aller Mörder und Opfer sind Angehörige von Minderheiten. Der Medienunternehmer kann nicht verleugnen, dass er einmal Mitglied der Republikaner war.

In Bezug auf die Verbrechensbekämpfung meinte der frühere New Yorker Bürgermeister, die Behörden, sollten „viele Polizisten dort einsetzen, wo Verbrechen geschehen, also in Nachbarschaften, vor Minderheiten leben“. Schließlich verteidigte Bloomberg die „Stop and Frisk“-Politik der New Yorker Polizei. Bei diesem „Stoppen und Filzen“, das für linke Gutmenschen als „rassistisch“ gilt, werden Schwarze und Latinos überdurchschnittlich oft von der Polizei angehalten und kontrolliert. Bei der Vorbereitung seiner Präsidentschaftskandidatur hatte sich Bloomberg für das „Stop and Frisk“ entschuldigt.

US-Präsident Donald Trump reagierte auf Twitter auf die Aussagen seines möglichen Konkurrenten bei der Präsidentenwahl im November und nannte Bloomberg einen „völligen Rassisten“. Dieser ließ mit seiner Antwort nicht lange auf sich warten und beschuldigte Trump, mit „rassistischen Appellen und hasserfüllter Rhetorik“ das Land zu spalten.

[Autor: B.T. Bild: www.wikipedia.org/Gage Skidmore from Surprise, AZ, United States of America Lizenz: CC BY-SA 2.0]

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