Wiesinger freigestellt: „Klarer Vertrauensbruch“

Aufruhr im Bildungsministerium um die Ombudsfrau für Wertefragen und Kulturkonflikte, Susanne Wiesinger. Nach der Ankündigung eines „Enthüllungsbuches“ mit dem Titel „Machtkampf im Ministerium“ zeigte sich Minister Heinz Faßmann (ÖVP) „verwundert“ und „irritiert“, die Lehrerin wurde am Samstag bis zum Auslaufen ihres Vertrages im Februar freigestellt. Danach soll sie voraussichtlich in die Bildungsdirektion Wien wechseln, hieß es am Sonntag. In der ÖVP spricht man von einem „klaren Vertrauensbruch“, Wiesinger sei „mehr Maulwurf als Ombudsfrau“ gewesen.

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