Angehörige erschossen: Familien müssen die Munition bezahlen

Während der amtierende irakische Verteidigungsminister ein Doppelleben in Schweden führt und dort aus verschiedenen Töpfen Sozialhilfe kassiert (Wochenblick berichtete) flattern irakischen Familien Rechnungen ins Haus. Die Regierung hatte ihre Anverwandten im Rahmen von Demonstrationen erschießen lassen. Nun sollen die Hinterbliebenen die Munition bezahlen.

Die Sitten in arabischen Ländern sind im Westen unbegreiflich. Die Mentalität der Einwohner dürfte doch sehr unterschiedlich sein. Bei den regierungskritischen Demonstrationen der letzten Wochen wurden laut der Oppositions-Webseite „Kalemeh“ bis zu 366 Menschen mit scharfer Munition erschossen. Die selbst nicht unumstrittene NGO Amnesty International berichtete, dass die Regierung die dafür verwendete Munition in Rechnung stelle, wenn die Leichen der Getöteten an ihre Verwandten übergeben werden. Als Begründung würde dabei auch „Sachbeschädigung“ angegeben.

Beerdigungen und Gespräche mit den Medien verboten

Zudem würden die Hinterbliebenen ermahnt, keine Beerdigung durchzuführen oder mit den Medien zu sprechen. Es soll auch Fälle geben, wo die Toten nicht an ihre Familien ausgehändigt werden. Umso unerklärlicher ist, dass die deutsche Bundesregierung geflohene Christen in den Iran zurück abschiebt, während islamistische Gefährder in der Regel ein Bleiberecht erhalten. 

Mitschuldiger Minister hat schwedischen Pass

Dem amtierenden irakischen Verteidigungsminister Najah al-Shammari wird von verschiedenen Medien eine Mitschuld an den Tötungen gegeben. Dieser führt ein Doppelleben im Iran und in Schweden, wo er unter falschem Namen registriert ist. Nach langen Jahren als Asylwerber erhielt er sogar den Schwedischen Pass und bezieht Familienbeihilfe, Arbeitslosengeld und andere Zahlungen.

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