SPÖ-Krise: „Man kann nicht sagen, Richtung stimmt“

Läuft gegen Ex-SPÖ-Bundesgeschäftsführer Max Lercher, einem der lautesten Kritiker der Parteispitze, eine interne Intrige? Die Behauptung, wonach der Steirer angeblich eine 20.000-Euro-Gage als Berater der Partei kassiere, wirbelt viel innenpolitischen Staub auf. Nun sprang SPÖ-Steiermark-Chef Martin Schickhofer Lercher zur Seite und übte Kritik an Bundesparteichefin Pamela Rendi-Wagner: „Würde ich Bundesparteichef sein, hätte ich mich vor Lercher gestellt.“ Zudem wiedersprach Schickhofer der Aussage Rendi-Wagners, wonach die Richtung der Partei stimme. „Nach so einem dramatischen Wahlergebnis muss gehandelt werden. Man kann nicht sagen, die Richtung stimmt“, so Schickhofer in der „ZiB 2“ am Montag. 

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