„Datenleck-Behauptungen sind bodenlose Frechheit“

Im Buwog-Prozess spielt die Summe von 960 Millionen Euro eine wichtige Rolle. Das ist nämlich jenes Angebot der CA Immo in der zweiten Bieterrunde des Privatisierungsverfahrens der Bundeswohnungen, das nach einem Tipp vom sogenannten Österreich-Konsortium bestehend aus der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich und der Immofinanz um nur eine Million überboten wurde. Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser und andere ist bereits mehrmals angeklungen, dass diese wichtige Insider-Information womöglich durch einen Leak aus dem Bieterkonsortium stammen könnte. Der ehemalige Bank-Austria-Manager und Ex-CA-Immo-Chef Bruno Ettenauer empörte sich am Donnerstag im Zuge seiner Einvernahme über solche Behauptungen. Diese seien „eine bodenlose Frechheit“.

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