Linz: Bosnischer Intensivtäter entkam der Polizei

Am vergangenen Sonntag kontrollierte die Polizei in den frühen Morgenstunden einen Fahrzeuglenker. Dieser wollte den Beamten einreden, dass es sich bei seinem bosnischen Personalausweis um einen Führerschein handelt. Eine Überprüfung ergab, dass das Fahrzeug wohl gestohlen und der Lenker zur Fahndung ausgeschrieben war. Da lief der angebliche Bosnier los …

Die Fahrzeugkontrolle erfolgte um 7.15 Uhr in der Nähe des Linzer Volksgartens. Dort zeigte der 23-jährige Fahrzeuglenker laut Polizeibericht eine „bosnische ID-Karte“ vor und erklärte den Beamten, dass dies sein Führerschein wäre. Die Streifenpolizisten waren wachsam und gut ausgebildet und glaubten ihm nicht. Kollegen in der Zentrale überprüften den Bosnier und das Fahrzeug, mit dem er unterwegs war. Das ergab eine ganze Reihe an aktuellen und vergangenen Straftaten.

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Intensivtäter ergriff die Flucht

Das Fahrzeug war nicht auf den Mann zugelassen. Doch dieser war wegen Betrugs- und Fälschungsdelikten zur Fahndung ausgeschrieben. Als der Intensivtäter bemerkte, dass die Situation für ihn brenzlig wurde, gab er Fersengeld. Blitzschnell lief er in den Volksgarten, wo sich seine Spur verlor. Eine sofortige Fahndung durch mehrere Polizeistreifen führte zu keinem Ergebnis – er blieb verschwunden.

Möglicherweise auch Drogen im Spiel

Als die Beamten das Fahrzeug durchsuchten, fanden sie ein Säckchen mit einer kristallinen Substanz hinter der Sonnenblende des Fahrersitzes, dessen Inhalt aktuell noch untersucht wird. Der eigentliche Eigentümer des Fahrzeuges wurde kontaktiert. Dieser dachte, sein Fahrzeug stünde in einer Werkstatt. Nach dem mutmaßlichen Bosnier wird weiterhin gefahndet.

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