Maybrit Illner: Erst stirbt der Diesel, und dann …





Ein Artikel von TichysEinblick

Also mal gleich vorweg: Dass wir jetzt alle mit Bussinnen und Bussen fahren, auch wenn die schön sauber gemacht werden, das könnt ihr mal gleich vergessen! (Außer Kretschmann, Siggi, Hendricks, Horst, Angie und all die anderen Schlaumeier fahren auch nur noch mit den Öffentlichen ins Büro.) Das Thema der Illner-Diskussion „Diesel ausgebremst – kommen jetzt die Fahrverbote?“ – hat ja zwei wesentliche Aspekte. Einmal guckten bestimmt die Dieselfahrer besorgt in die TV-Röhre. Was wir als ehemals stolzer Fahrer eines fetten Chrysler 300 C mit abgedunkelten Scheiben solidarisch nachvollziehen können. Wertverlust. Fahrverbot. Plus von der Gesinnungspresse implementiertes schlechtes Gewissen (ok, das hätte uns nicht tangiert), das braucht kein Mensch. Sechs Millionen Euro-5-Dieselfahrer sind betroffen. Angeblich wäre mit 1.500,- bis 3.000,- Euro Hardware-Nachrüstung alles paletti. (ADAC) Wer zahlt? Herr Mattes, neuer Automobilverbandschef sagte, er nicht. Barbara Hendricks, die Ministerin mit dem verfolgten Gesichtsausdruck, auch nicht. Bernd Althusmann, Niedersachsens Antwort auf Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, sowie VW-Aufsichtsrat, ebenfalls nicht. Klaus Müller vom Verbraucherschutz, hofft, dass „die Politik stark bleibt“ und nicht den Steuerzahler belastet. Und Jürgen Resch von der DUH, zu dem Herrn kommen wir noch.

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