Feministin: Ausländer schauen sich von Österreichern brutale Morde ab

Die Leiterin des umstrittenen Frauenvolksbegehrens Lena Jäger hat mit einer Aussage zu jüngsten Frauenmorden für Wirbel gesorgt. „Die Ausländer kommen nach Österreich und gucken sich offensichtlich von den Österreichern das Morden ab“, betonte Jäger in einer Fernsehrunde. Eine öffentliche, deutliche Distanzierung blieb vorerst aus!

Ein Kommentar vom Stellvertretenden Chefredakteur Johannes Schüller

Österreicher als „mörderische Vorbilder“

Im Netz musste sich Jäger jetzt reichlich Kritik und teils heftige Anfeindungen gefallen lassen. Die Feministin bekam so reichlich „ihr Fett ab“. Die schockierenden Sätze Jägers fielen in einer Debatte am 3. Februar bei oe24.TV.

Jäger betonte dort: „In Deutschland, witzigerweise, sind auf 1.000 Einwohner, also auf dieselbe Zahl an Einwohnerinnen, mehr als doppelt so viele Geflüchtete aufgenommen worden, aber sie haben nur halb so viel Frauenmorde. Diese Zahl, wenn wir sie interpretieren, sagt uns doch ganz einfach was: Die Ausländer kommen nach Österreich und gucken sich offensichtlich von den Österreichern das Morden ab.“

Vor laufender Kamera erklärte Jäger, die sich auf ihrer Facebook-Seite „umtriebig in Kunst, Bildung und Genuss“ sowie „immer feministisch“ gibt, die waghalsige These: „Denn seltsamerweise fangen nur die Ausländer in Österreich an zu morden und nicht in Deutschland und nicht in den anderen europäischen Ländern.“

„Wochenblick“-Gastautor widersprach vehement

Nur sehr oberflächlich relativierte sie wenig später ihre Aussagen. Ihr Diskussionspartner, der renommierte „Wochenblick“-Gastautor Dr. Marcus Franz, widersprach Jäger mit Nachdruck. Diese vertrat die These, dass vor allem ein sogenanntes „Patriarchat“ in Österreich für die auf schockierende Weise ansteigende Gewalt gegenüber Frauen verantwortlich sei. Die aus muslimischen Ländern durch Masseneinwanderung importierte Frauenfeindlichkeit wird laut Jäger dagegen offenbar überbewertet.

Eine deutliche Distanzierung von ihrer schockierenden Aussagen über Österreicher als „mörderische Vorbilder“ erachtet Jäger indes bis heute offenbar nicht als notwendig. Eine entsprechende „Wochenblick“-Anfrage blieb zumindest bis jetzt (14. Februar 2019, 13.14 Uhr) unbeantwortet.

Naheverhältnis zu Grünen?

Jäger steht zudem in einem ungeklärten Naheverhältnis zu den Grünen: So wird sie auf der Seite der „Grünen Bildungswerkstatt Wien“ als Vorstandsmitglied aufgeführt. Ob sie selbst Mitglied der Partei „Die Grünen“ ist, wollte Jäger indes vorerst unserer Zeitung nicht mitteilen.

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