Thilo Sarrazin: Islamkritischer Autor fliegt aus der SPD

Der Islamkritische Autor Thilo Sarrazin kann nach einem Urteil des Schiedsgerichtes aus der SPD ausgeschlossen werden. 

Im Urteil wird Sarrazin der „Verbreitung anti-muslimischer und kultur-rassistischer Äußerungen“ beschuldigt. Ebenso wird ihm vorgeworfen die „Glaubwürdigkeit der Partei und ihres Einsatzes für ihre Werte und Grundauffassung“ infrage zu stellen.

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Weiters heißt es: „Mit dieser Denkweise beschreibt der Antraggegner die hier lebenden Muslime als gegenüber der angestammten Bevölkerung als weniger wertvoll (wegen ihrer Minderbegabung) und gefährlich (u. a. wegen ihrer Neigung zu Gewalttätigkeit). Dies ist deshalb vor allem klar rassistisch, weil er der Minderwertigkeit des Islam gegenüber dem christlichen Westen als unabänderlich und damit jegliche Integrationsbemühungen als letztlich sinnlos hinstellt“.

Sarrazin als Feindbild der SPD

Bereits zwei Mal unternahm die Partei den Versuch Sarrazin auszuschließen. Grund dafür dabei immer seine Kritik an Massenmigration und dem Islam. Der 74-Jährige kündigte an, notfalls „bis zum Bundesverfassungsgericht“ klagen zu wollen.

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