Fronten verhärtet: Kein Krisentreffen mit Vereinen

Ende Juni herrschte in Wien Ausnahmezustand: Kurden und linke Aktivisten veranstalteten im Bezirk Favoriten Protestkundgebungen, tagelang gab es Provokationen türkischer Faschisten. Böller und Flaschen flogen durch die Luft, mehrmals soll auch der verbotene „Wolfsgruß“ gezeigt worden sein, die Polizei war im Dauereinsatz. Nun ist klar: Ein Treffen mit türkischen und kurdischen Vereinen kommt auch nach diesen Gewaltausbrüchen nicht zustande: „Erste Gespräche haben gezeigt, dass die Fronten zwischen türkischen und kurdischen Vereinen derart verhärtet sind, dass nicht einmal eine gemeinsame Krisensitzung möglich ist“, so Innenminister Karl Nehammer und Integrationsministerin Susanne Raab (beide ÖVP) am Dienstag. Die Vereine werden nun einzeln geladen.

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