NGO: Migrantinnen brauchen wegen Corona besondere Hilfe

Die Gesundheits-NGO Proges erklärte auf ihrer Homepage, dass Frauen und Mädchen mit nicht deutscher Muttersprache aufgrund der vorgeblichen Corona-Pandemie besonders viel Hilfe benötigen. Angeblich wären diese Frauen besonders stark von Fettleibigkeit und Krankheiten betroffen. Die NGO bietet maßgeschneiderte Unterstützung.

Man könnte da fast schon „Diskriminierung“ schreien, wenn Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder ihres Geschlechts bevorzugt werden. Aber wer würde da wohl zuhören, wenn es um das Sonderprogramm einer NGO zugunsten von Einwanderern mit nicht deutscher Muttersprache geht?

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Migrantinnen würden zu Depressionen und Fettleibigkeit neigen

„Die interdisziplinären Expertinnen des Zentrums für Frauengesundheit im Innviertel, beraten die Frauen und Mädchen in vielfältigsten Problem- und Lebenslagen…“ heisst es dort. Daran ist ja auch nichts auszusetzen, würde sich die Hilfe an alle Frauen richten. Doch speziell geht es um Frauen mit Migrationshintergrund. Diese würden gemäß Proges an Vorerkrankungen wie Diabetes, psychischen Krankheiten und Bluthochdruck leiden und seien durch das Corona Virus zusätzlich verängstigt. Weil sie durch die Isolation auf große Teile ihrer Großfamilien verzichten müssten, würden sie zu Depressionen neigen. Zudem würden sie von Gewichtszunahme, Überforderung durch schulische Aufgaben der Kinder aufgrund von Verständnismitgliedern geplagt.

Würde sich ein freiheitlicher Politiker in dieser Form über Ausländer äußern, eine Anklage wegen Verhetzung wäre ihm gewiss.

Zahlreiche namhafte Mitglieder

Mitglieder der Proges sind laut Homepage übrigens der Arbeitsmedizinische Dienst AMD, die Arbeiterkammer OÖ, die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt AUVA, Das Bundesministerium für Gesundheit und Frauen, der Verein zur Förderung von Arbeit und Beschäftigung FAB, die Österreichische Gesundheitskasse, der ÖGB, die Stadt Linz und die Volkshilfe. Zahlreiche weitere Partner sind angeführt. Über die ausreichende Finanzierung der NGO muss man sich also keine Gedanken machen.

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