Zu Hülf! Der ORF verherrlicht Gewalt

Was dieser Titel soll? – Der ORF würde doch niemals aktiv und öffentlich Gewalt verherrlichen, oder? Vermutlich nicht – genauso wenig wie der US-Präsident Donald Trump.

Ein Kommentar von Hartwig Eder

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Dennoch wurde im ORF ein umstrittener Tweet des Präsidenten genau zu solch einer Gewaltverherrlichung umgedichtet. Im Speziellen ging es um die Aussage „Wenn das Plündern beginnt, beginnt auch das Schießen.“ Kritiker unterstellen Trump eine Drohung, die anarchistischen Plünderer nun mit Waffengewalt niedermähen zu wollen.

Selbstverteidigung mit der Waffe

In Wirklichkeit muss man den Tweet in den Kontext stellen, dass zuvor ein Plünderer von einem Schnapsladen-Besitzer erschossen wurde und auch private Milizen sich schon schwerbewaffnet aufmachten, um lokale Geschäfte zu schützen.

Der Trump-Tweet war lediglich eine Beobachtung von Aktion und Reaktion und eine Erinnerung an alle, dass es keine gute Idee ist, zu plündern, da US-Bürger durchaus von ihrem Recht auf Selbstverteidigung mit Waffen Gebrauch machen könnten.

Vieles unter den Teppich gekehrt

Nebenbei erwähnt, ist auch die sonstige Mainstream-Beleuchtung der gewaltsamen Massenausschreitungen von allerlei Halbwahrheiten gespickt. Dass es für Schwarze in den USA um ein Vielfaches wahrscheinlicher ist von einem anderen Schwarzen getötet zu werden als von einem Polizisten, dass Schwarze in der Gewaltkriminalitätsstatistik massiv überrepräsentiert sind oder mehr Weiße als Schwarze von der Polizei erschossen werden, wird husch-husch unter den Teppich gekehrt …

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