US-Investitionen: Kalter Wirtschaftskrieg gegen China nach Corona-Krise

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Die Corona-Krise ist auch für den kalten Wirtschafts- und Handelskrieg zwischen Washington und Peking ein neuer Turbo. Vor der Covid-19-Pandemie legten chinesische Aktien und Obligationen einen Siegeszug durch die Portfolios von US-Anlegern hin. Jetzt greift die US-Administration in Washington hier massiv ein.

Der sogenannte Trift-Savings-Plan, ein hunderte Milliarden US-Dollar schwerer Pensionsfonds für US-Bundesangestellte, wurde nun angewiesen, seine ausländischen Aktionen nicht an einem Index auszurichten, der chinesische Anlageprodukte enthält.

Beschränkung von Investitionen bei US-Anlegern

Mit dieser Beschränkung von Investitionen bei US-Anlegern haben die Vereinigten Staaten einen weiteren Schritt gegen die chinesische Wirtschaft gesetzt. Während man bisher vor allem die Expansion chinesischer Firmen in den USA zu behindern versucht hatte, wurden mit diesem Schritt nachhaltige Investment-Barrieren für Kapitalabflüsse aus den USA nach China errichtet.

Mit der Weisung von Arbeitsminister Eugene Scalia an den Pensionsfonds für US-Bundesangestellte, nicht mehr China-Investitionstitel zu kaufen, wurde jetzt ein weiterer Schritt gesetzt. Umgesetzt wurde die Weisung vom Federal Retirement Thrift Investment Board (FRTIB), das den Thrift-Savings-Plan für die US-Bundesangestellten verwaltet.

Eugene Scalia

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