Auch 2003, 2013: WHO und BRD-Regierung warnten vor „tödlichem Corona-Virus“

„Es beginnt mit den Symptomen einer Grippe und kann tödlich enden: eine Infektion mit dem Coronavirus.“ So begann ein Artikel in Focus Online aus dem Mai 2013 über das „neue, gefährliche Coronavirus“. Die WHO warnte eindringlich vor der „Gefahr für die ganze Welt“. In Berlin forschte ein gewisser Dr. Drosten an dem Virus. und äußerte sich auch zu einem Impfstoff.

Eine Analyse von Willi Huber

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Als „Déjà-vu“ bezeichnet man den Trugschluss, ein gegenwärtiges Ereignis schon einmal genau so erlebt zu haben. Doch ist es in diesem Fall eine Täuschung oder wiederholen sich die Dinge genau gleich? Warum waren 2020 plötzlich alle Regierungen so überrascht und überrumpelt, wo schon 2013 ein nahezu identisches Virus weltweit für Erkrankungen und Todesfälle sorgte? Beurteilen sie es selbst.

Virus aus dem arabischen Raum

Im Jahr 2013 wären auch in Europa Menschen an einem neuartigen, gefährlichen Coronavirus gestorben. Die Krankheit sei um das Jahr 2012 aus dem arabischen Raum zu uns gekommen. Die WHO meldete, dass die Krankheit nicht unter Kontrolle wäre. Die Wissenschaft bezeichnete den Erreger damals als MERS-CoV, wobei das ME für Mittlerer Osten stand.

Identischer Krankheitsverlauf

Die Aufregung war groß, die Mitspieler dieselben wie heute. Nur die große Resonanz in der Welt blieb aus, obwohl es in vielen Ländern Europas angeblich Tote aufgrund dieses Virus gab. MERS-CoV befiel die Lunge, führte zu Lungenentzündung und Atemnot. Zudem wurde Durchfall und Nierenversagen berichtet. Wörtlich schrieb der Focus: „Patienten mit chronischen Vorerkrankungen, wie Diabetes, Krebs oder einer Herz-Kreislauf-Erkrankung, hatten die schwersten Verläufe.“ 

SARS-CoV im Jahr 2003

2013 sagte die Weltgesundheitsorganisation WHO: „Das neue Coronavirus ist eine Gefahr für die ganze Welt“. Wir erinnern uns, Ende 2019, Anfang 2020 war die WHO hingegen intensiv bemüht, die Wogen klein zu halten und zu beruhigen – wider langjährig erworbenes, besseres Wissen? Man kann noch weiter zurückgehen, im Jahr 2002 ging von Südchina das SARS-CoV-Virus aus, ebenso ein Coronavirus. Auch dieses Virus hatte weitgehend identische Eigenschaften, Verbreitungsformen und Krankheitssymptome wie später MERS und der Erreger der aktuellen Corona-Pandemie. Und schon 2003 stellte die WHO fest, dass es „keine spezifische Therapie“ und „keine sichere Schutzimpfung“ gäbe. Allerdings gab es nach Informationen deutscher Gesundheitsbehörden bereits 2003 einen Test zum Nachweis einer Infektion, der den heutigen Testmöglichkeiten entspricht. (Siehe SARS-Diagnostik.)

Unglaubliches Versagen und Fahrlässigkeit

Die Weltgesundheitsorganisation WHO verfügt über ein Jahresbudget von rund 4,4 Milliarden US-Dollar. Die Gefahr der Coronaviren ist ihr spätestens seit 2003 bekannt. Dennoch war es möglich, dass zunächst beschwichtigt und heruntergespielt – dann aber massiv überreagiert wurde. Seit 17 Jahren konnte kein Impfstoff entwickelt werden, doch heute will man der Bevölkerung weis machen, dass innerhalb weniger Monate ein solcher zur Verfügung stehen könne. Hinzu kommt, dass viele, speziell westliche Regierungen, ebenso seit 2003 über die Eigenschaften und die Verbreitung von Coronaviren informiert waren. Doch weder die Ereignisse dieses Jahres noch der MERS-Ausbruch im Jahr 2012 führten dazu, dass irgendwo nennenswerte Vorsorge getroffen wurde.

Welches Spiel wird da gespielt?

Angesichts dieser Erkenntnisse, die für jeden Internetanwender auf offiziellen Nachrichtenseiten selbständig lückenlos erforschbar sind, ohne auch nur eine Seite von „Verschwörungstheoretikern“ besuchen zu müssen, ist die Frage nicht zu vermeiden, welches schäbige Spiel aktuell mit den Menschen der Welt gespielt wird.

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