Insolvenzverwalter: Ein Drittel der 172 Karstadt-Kaufhof-Filialen muss schließen

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Tiefe Einschnitte in die deutsche Handelsbranche haben die Covid-19-Maßnahmen für den Karstadt-Kaufhof-Konzern, der im Miteigentum des österreichischen Immobilien-Magnaten Rene Benko steht. Wie der Insolvenzverwalter im sogenannten „Schutzschirmverfahren“ , Frank Kebekus, mitteilt, sind rund ein Drittel der 172 Galeria-Karstadt-Kaufhof-Warenhäuser massive Wackelkandidaten für die Schließung. In ursprünglichen Plänen des „Schutzschirmverfahrens“ war sogar von rund der Hälfte der Filialen die Rede, die zusperren müssten.

Jetzt kommt es vor allem auf die Eigentümer bzw. Vermieter der Filialbetriebe an, unter anderem wiederum Rene Benko, wie es mit dem Hauptteil des Konzerns insgesamt weitergehen soll. Derzeit wird über Mietpreis-Senkungen bzw. das Zuführen frischen Betriebskapitals gesprochen, so Kebekus gegenüber der deutschen Wirtschaftswoche.

Benko will derzeit Eigentümer bei Karstadt-Kaufhof bleiben

Gerüche in der Branche, dass sich Benko aufgrund der Auswirkungen der Covid-19-Maßnahmen aus dem Karstadt-Kaufhof-Konzern zurückziehen will, werden offiziell dementiert. Derzeit sei Benko der einzige Investor, der die Bereitschaft signalisiert habe, weiterhin erhebliches Kapital in die Sanierung von Karstadt-Kaufhof zu stecken.

Jetzt soll bis Ende Juni ein detaillierter Sanierungsplan stehen, auf dem dann weitere Entscheidungen über die Zukunft des Konzerns getroffen werden können.

Karstadt

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